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ARTIKEL Die finnische Oper |
Die NachkriegsjahreFoto: Suomen Säveltäjät / Taisto Tuomi Der Komponist Tauno Pylkkänen (1918-1980). Der Zweite Weltkrieg isolierte die finnische Musik von neuen Stilrichtungen. Keiner der in den 40er und 50er Jahren hervorgetretenen Opernkomponisten war wirklich revolutionär. Zwar gab es Bemühungen, neue Musikelemente einzuführen, aber wirklich neuartige Opern entstanden erst in den 60er Jahren, die letztlich zu dem Opernboom der 70er Jahre führte. Nach dem Krieg trat der junge Tauno Pylkkänen (1918-1980) als vielversprechender Opernkomponist hervor. Er war ein postromantischer Tondichter, der der Melodie, wie sie die italienische Oper verkörperte, verpflichtet war und in seinem Werk nicht auf die modernen Herausforderungen der Zeit einging. Pylkkänen schuf jedoch eine für Finnland neue Gattung: kleine Opern für normale Orchester und nicht für Kammerorchester. Seinen Durchbruch hatte Tauno Pylkkänen, einer der produktivsten finnischen Opernkomponisten, 1945 mit der Uraufführung von Mare und ihr Sohn (Mare ja hänen poikansa, 1943) in der Finnischen Oper. Die Oper beruht auf Texten der Schriftstellerin Aino Kallas. Seinen größten internationalen Erfolg erzielte Pylkkänen mit der Oper Wolfsbraut (Sudenmorsian, 1950).
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