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Die finnische Oper
- von Pekka Hako

An der Schwelle des Umbruchs

Mit der Gründung zahlreicher Operngesellschaften im ganzen Land erhielt das Opernleben in den 60er und 70er Jahren zunehmend Lokalkolorit. Schon gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die ersten regionalen Operngesellschaften in Tampere, Vaasa und Lahti gegründet. Auf den regionalen, kleinen Bühnen wurden rund 20 finnische Opern uraufgeführt. Das Engagement der Operngesellschaften war besonders wichtig für Tauno Marttinen (geb. 1912). Fast alle Werke seiner umfangreichen Opernproduktion wurden von diesen Gesellschaften in Auftrag gegeben und hatten ihre Premiere außerhalb der Hauptstadtregion. Die Finnische Nationaloper wiederum bekam neuen Auftrieb, als sie 1963 ihr eigenes Opernorchester erhielt.

Nimmt man die Zahl der Werke zum Maßstab, ist Tauno Marttinen Finnlands produktivster Opernkomponist: Er hat rund zwanzig Opern geschrieben. Seine bedeutendste Oper ist Die verbrannte Orange (Poltettu oranssi, 1968), in der er sich mit der menschlichen Natur und mit Religionsphilosophie auseinander setzte und auf diese Weise eine neue Klangfarbe suchte.

 

Haupt
Die Anfänge
Die erste Oper in finnischer Sprache
Gründung einer eigenen Oper
Internationales Niveau
Die Nachkriegsjahre

An der Schwelle des Umbruchs
Einojuhani Rautavaara
Einsetzende Opernbegeisterung
Opernbegeisterung weitet sich aus
Kunstform für das breite Publikum
Volkstümliche Opern
Beginn einer neuen Ära
International erfolgreiche Sänger

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